1987: Gründung
Der Modellbahnclub Weil der Stadt wurde 1987 von Arno Vögele, Detlev Weiße, Klaus Spatschek, Andreas Wagner, Peter Wagner, Ingo Schätzle, Raimund Bodenhagen, Erwin Vögtlin, Klaus Seidel und Gerhard Heinz gegründet. Dies war auch der Start der 2-Leiter-Anlage.
Zunächst traf man sich in Räumen, die von der Firma Wagner in Weil der Stadt zur Verfügung gestellt wurden.
1992 – 1996: Kurzaufenthalte in Darmsheim und Schafhausen
Zwischen 1992 und 1994 war der Verein in der Schule in Darmsheim beheimattet, zwischen 1994 und 1996 in einer Scheune in Schafhausen.
1996 – 2025: Schulhaus Merklingen
Ab 1996 konnte der Verein Räumlichkeiten im Dachgeschoss des Merklinger Schulhauses beziehen. Die Räumlichkeiten wurden von der Stadt zu einem finanzierbaren Mietpreis angeboten.
Dort wurde die 2-Leiter-Anlage wieder aufgestellt und ab 1998 um einige Module in Fremo-Bauweise erweitert.
Seit dem 27. August 1996 ist der MBC ein eingetragener Verein.
Im Jahr 2001 hat der Verein die ehemalige Hausmeisterwohnung, die angrenzend an den beiden bereits gemieteten Räumen lag, dazubekommen. In den neuen insgesamt 6 Zimmern gab es endlich ein eigenes Klo, eine Küche und Platz für eine separate Werkstatt.
Außerdem entstand die erste digitale Anlage: Die große 3-Leiter-Anlage, die sich durch Wanddurchbrüche über drei Räume erstreckte und in die Dachschrägen schmiegte. Diese wurde im Laufe der Jahre immer wieder um- und ausgebaut, um den Betrieb zu erweitern und fehlende Landschaftsteile zu ergänzen. Darunter war ein Neubau der Gleiswendel auf beiden Seiten oder zusätzliche Einfahrten zum Hauptbahnhof.
Im Jahr 2015 hat auch die 2-Leiter-Anlage neue Technik bekommen. Sie wurde von Analog auf Digital umgerüstet, der Schattenbahnhof wurde erneuert und das vorherige Ende der Modulergänzung mit Wendeschleife durch einen kreativen Nachbau des Weiler Bahnhofs ersetzt.
Seit 2025: Ehemaliges Tennisheim Hausen
Im Dezember 2019 wurde uns mitgeteilt, dass wir die Räumlichkeiten in Merklingen verlassen müssen. Unsere Suche nach passenden Räumen gestaltete sich schwierig in der Balance zwischen Kosten und nutzbarer Fläche. Schließlich haben wir ein Angebot von der Stadt Weil der Stadt bekommen: Das ehemalige Tennisheim des TSV Hausen. Nach langer Überlegung nahmen wir das Angebot an, was für uns jedoch einen großen Umbruch darstellte.
Die neuen Räume sind kleiner und mussten zunächst auf unsere Bedürfnisse angepasst werden: Ab April 2024 wurden neue Wanddurchbrüche hergestellt, neue Wände aufgebaut und einige Fenster zugemauert. Auch eine zusätzliche Lagerhütte wurde errichtet.
Ab November 2025 sind wir dann offiziell eingezogen.
Die 3-Leiter-Anlage aus Merklingen konnten wir nicht mitnehmen und insgesamt hatten wir sehr viel Material, das gar nicht reingepasst hätte. So war das für uns ein Anstoß, unser Material zu katalogisieren und zu entscheiden, was wir mitnehmen oder von was wir uns trennen. So haben wir die 3-Leiter-Anlage in Einzelteile zerlegt und alles Brauchbare eingepackt. Ein Großteil der Module der 2-Leiter-Anlage ereilte dasselbe Schicksal. Auch einige Tischanlagen sowie viele Schienen, Häuser und Rollmaterial haben wir verkauft.
Da sich der Aufbau einer großen, permanenten Anlage hier als unpraktisch herausgestellt hat, müssen wir uns auch im Anlagenbau neu ausrichten. Derzeit wird eine gespendete N-Anlagen und der Hauptteil der 2-Leiter Anlage überarbeitet. Für eine langfristige Anlage besteht dennoch der Wunsch nach etwas Großem: In Zukunft wollen wir eine große 3-Leiter Modulanlage bauen.
